Soft Bounce
Ein Soft Bounce bezeichnet ein vorübergehendes Zustellungsproblem bei E-Mails, etwa durch ein volles Postfach, temporäre Serverprobleme oder eine kurzfristig nicht erreichbare Adresse. Im Gegensatz zu einem Hard Bounce, der auf eine dauerhafte Unzustellbarkeit hinweist, kann eine solche E-Mail später erfolgreich zugestellt werden. Das Problem ist also in der Regel nur zeitweilig. Beim nächsten Versand kann die Zustellung bereits wieder gelingen.
Wie entsteht ein Soft Bounce?
Häufige Ursachen sind ein überfülltes Postfach des Empfängers, eine zu grosse Nachricht oder vorübergehende technische Probleme beim empfangenden Server. In all diesen Fällen ist die Adresse grundsätzlich gültig. Die Zustellung scheitert nur im Moment des Versands. Sobald das Hindernis wegfällt, ist eine Zustellung wieder möglich.
Unterschied zum Hard Bounce
Ein Hard Bounce weist auf eine dauerhaft ungültige oder nicht existierende Adresse hin, ein Soft Bounce nur auf ein vorübergehendes Hindernis. Während Hard Bounces sofort aus der Liste entfernt werden sollten, kann bei Soft Bounces ein erneuter Versand sinnvoll sein. Die Unterscheidung ist deshalb wichtig.
Warum sind Soft Bounces relevant?
Eine hohe Bounce-Rate kann die Reputation des Absenders beeinträchtigen und die Zustellbarkeit künftiger E-Mails verschlechtern. Es ist deshalb wichtig, Bounces zu beobachten und darauf zu reagieren. Wiederholt betroffene Adressen sollten genauer geprüft werden.
Mit Soft Bounces richtig umgehen
Sinnvoll ist es, betroffene Adressen erneut anzuschreiben und bei wiederholten Soft Bounces zu prüfen, ob sie weiterhin gültig sind. Eine regelmässige Pflege der Liste hält die Qualität hoch. So bleibt die Zustellbarkeit über die Zeit stabil. Eine gepflegte Liste schützt zudem die Reputation des Absenders.
Verwandte Begriffe: Öffnungsrate und Spam Score.

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