Reichweite
Die Reichweite beschreibt im Online-Marketing, wie viele Nutzer mit einem Inhalt erreicht werden. Sie ist eine zentrale Kennzahl, die sowohl bei analogen Medien als auch bei Online-Medien verwendet wird. Im digitalen Bereich lässt sie sich dabei besonders genau erfassen und auswerten.
Wie wird die Reichweite gemessen?
Durch umfangreiche Werkzeuge und Auswertungen erhalten Werbetreibende im digitalen Marketing sehr genaue Prognosen und Analysen der erreichten Personen. Erfasst wird, wie viele Nutzer einen Inhalt tatsächlich gesehen haben. So lässt sich die Verbreitung einer Botschaft konkret beziffern. Wichtig ist dabei, die reine Reichweite nicht mit der tatsächlichen Wirkung zu verwechseln.
Welche Arten von Reichweite gibt es?
Unterschieden wird häufig zwischen organischer und bezahlter Reichweite. Organische Reichweite entsteht ohne Werbebudget, etwa über die Suche oder geteilte Inhalte, während bezahlte Reichweite durch Anzeigen erkauft wird. Daneben ist die Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettoreichweite üblich, wobei die Nettoreichweite jeden erreichten Nutzer nur einmal zählt. Welche Kennzahl sinnvoll ist, hängt dabei vom jeweiligen Ziel ab.
Warum ist Reichweite wichtig?
Reichweite ist die Grundlage dafür, dass eine Botschaft überhaupt wahrgenommen wird. Ohne ausreichende Reichweite bleiben auch gute Inhalte unsichtbar. Sie steht damit am Anfang der meisten Marketingziele, von der Bekanntheit bis zum Verkauf.
Reichweite gezielt erhöhen
Mehr Reichweite entsteht durch relevante Inhalte, eine Präsenz auf den passenden Kanälen und gezielte Werbung. Wichtig ist dabei nicht nur die Menge, sondern auch, die richtige Zielgruppe zu erreichen. Eine hohe Reichweite bei der falschen Zielgruppe bringt dagegen wenig. Sinnvoll ist es daher, Reichweite stets im Zusammenhang mit Relevanz und Zielgruppe zu betrachten.
Verwandte Begriffe: Share of Voice und Online-Marketing.

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