Attributionsmodell

Das Attributionsmodell ist ein Werkzeug, mit dem Werbetreibende bestimmen, welche Interaktionen eines Nutzers am stärksten zur Conversion beigetragen haben, etwa Klicks auf Anzeigen oder Besuche der Website. So lässt sich die Wirkung der einzelnen Kanäle im Verkaufsprozess beurteilen. Auf dieser Basis kann das Budget besser verteilt werden. So fliesst mehr Geld in die Kanäle, die wirklich wirken. Entscheidungen über das Budget werden dadurch besser begründet.

Wie funktioniert ein Attributionsmodell?

Ein Attributionsmodell verteilt den Wert einer Conversion auf die beteiligten Kontaktpunkte. Je nach Modell erhält etwa der erste oder der letzte Kontakt mehr Gewicht. So wird sichtbar, welche Schritte zum Erfolg geführt haben. Der Weg bis zur Conversion wird dadurch nachvollziehbar.

Welche Attributionsmodelle gibt es?

Verbreitet sind unter anderem Modelle, die dem ersten oder letzten Kontakt das ganze Gewicht geben, sowie solche, die den Wert auf mehrere Kontaktpunkte verteilen. Jedes Modell betont einen anderen Teil des Weges. Welches passt, hängt vom Geschäft und vom Ziel ab. Jedes Modell zeigt einen anderen Ausschnitt des Verkaufswegs.

Warum ist das Attributionsmodell wichtig?

Ohne Attribution lässt sich kaum beurteilen, welche Kanäle tatsächlich zum Erfolg beitragen. Das Modell zeigt, wo das Budget wirkt und wo nicht. So lassen sich Massnahmen gezielter ausrichten. Budget fliesst dann in die wirksamsten Schritte.

Das passende Attributionsmodell wählen

Die Wahl des Modells beeinflusst, welche Kanäle als erfolgreich gelten. Wichtig ist, ein Modell zu wählen, das zum eigenen Verkaufsprozess passt. Häufig liefert eine Verteilung über mehrere Kontaktpunkte das realistischste Bild. So wird kein beteiligter Kanal über- oder unterschätzt.

 

Verwandte Begriffe: Conversion-Tracking und Customer Journey Mapping.

Drei Personen stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera.

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