Verweildauer

Die Verweildauer beschreibt, wie lange ein Nutzer auf einer Webseite oder einer bestimmten Landingpage verbleibt. Sie gibt zudem einen Hinweis darauf, wie relevant die Seite für den jeweiligen Nutzer ist. Damit zählt sie zu den wichtigen Kennzahlen für das Engagement. Sie ist damit ein Hinweis darauf, wie gut Inhalte ankommen.

Was sagt die Verweildauer aus?

Eine längere Verweildauer kann darauf hindeuten, dass Nutzer den Inhalt als wertvoll empfinden und sich damit beschäftigen. Eine sehr kurze Dauer kann dagegen auf wenig passende Inhalte hinweisen. Die Aussage hängt allerdings stark vom Ziel der jeweiligen Seite ab. Bei einem ausführlichen Ratgeber ist eine lange Dauer erwünscht, bei einer schnellen Auskunft dagegen nicht zwingend.

Wie wird die Verweildauer gemessen?

Erfasst wird die Zeit zwischen dem Aufruf einer Seite und der nächsten registrierten Aktion des Nutzers. Verlässt ein Nutzer die Seite ohne weitere Aktion, lässt sich die Dauer oft nicht genau bestimmen. Die Kennzahl ist deshalb eine Näherung und kein exakter Wert.

Abgrenzung zu ähnlichen Kennzahlen

Die Verweildauer wird häufig für eine ganze Sitzung betrachtet, während Time on Page die Zeit auf einer einzelnen Seite misst. Seiten pro Sitzung wiederum zählt die besuchten Seiten. Diese Kennzahlen ergänzen sich und ergeben gemeinsam ein Bild des Verhaltens.

Die Verweildauer verbessern

Eine längere, sinnvolle Verweildauer entsteht durch relevante, gut strukturierte Inhalte und eine angenehme Lesbarkeit. Auch weiterführende Verweise halten Nutzer auf der Seite. Wichtig ist echte Relevanz statt künstlicher Verzögerung. Inhalte, die Nutzer wirklich interessieren, halten sie ganz von selbst länger.

 

Verwandte Begriffe: Time on Page und Seiten pro Sitzung.

Drei Personen stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera.

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