Seiten pro Sitzung

Seiten pro Sitzung, auch durchschnittliche Seitentiefe genannt, beschreibt die Anzahl der Unterseiten, die ein Nutzer während einer einzelnen Sitzung auf einer Website besucht. Die Kennzahl ist ein Indikator für die Qualität der Webseite und das Interesse der Besucher. Sie zeigt, wie intensiv eine Seite genutzt wird.

Wie wird die Kennzahl berechnet?

Berechnet wird sie als Verhältnis der gesamten Seitenaufrufe zur Anzahl der Sitzungen in einem Zeitraum. Das Ergebnis gibt an, wie viele Seiten ein Besucher im Durchschnitt pro Besuch ansieht. Erfasst wird die Kennzahl über ein Webanalyse-Werkzeug. Sie lässt sich für die gesamte Seite oder für einzelne Bereiche auswerten.

Was sagt die Kennzahl aus?

Ein hoher Wert deutet darauf hin, dass Besucher mehrere Inhalte ansehen und sich für das Angebot interessieren. Ein sehr niedriger Wert kann auf wenig relevante Inhalte oder eine schwierige Navigation hinweisen. Die Aussage hängt allerdings stark vom Ziel der jeweiligen Seite ab.

Wie lässt sich der Wert richtig deuten?

Nicht immer ist ein hoher Wert positiv, denn wenn Nutzer viele Seiten durchklicken müssen, um ihr Ziel zu finden, spricht das gegen die Nutzerführung. Die Kennzahl sollte deshalb gemeinsam mit Verweildauer und Conversion betrachtet werden. Erst im Zusammenhang ergibt sich ein klares Bild.

Seiten pro Sitzung verbessern

Eine klare Navigation, interne Verlinkungen und relevante weiterführende Inhalte regen Besucher an, mehr Seiten anzusehen. Wichtig ist, Nutzer sinnvoll zu führen statt sie zu zwingen, viele Seiten zu durchsuchen. So steigt der Wert auf gesunde Weise. Wichtig bleibt, die Kennzahl nie isoliert, sondern im Zusammenhang zu betrachten.

 

Verwandte Begriffe: Verweildauer und Nutzersignale.

Drei Personen stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera.

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