ROAS
ROAS steht für Return on Advertising Spend und beschreibt, wie viel Umsatz eine Kampagne je investiertem Franken erzielt hat. Berechnet wird der Wert, indem der erzielte Umsatz durch die Werbekosten geteilt wird. Je höher der ROAS, desto mehr Umsatz wurde aus den Ausgaben erzielt.
Wie wird der ROAS berechnet?
Der ROAS ergibt sich aus dem Umsatz einer Kampagne geteilt durch die dafür eingesetzten Werbekosten, zum Beispiel bei Google-Ads-Kampagnen. Ein ROAS von 4 bedeutet, dass aus einem Franken Werbeausgabe vier Franken Umsatz entstanden sind. Der Wert wird häufig als Verhältnis oder in Prozent angegeben. Damit lässt sich auf einen Blick erkennen, ob sich eine Kampagne rechnet.
Warum ist der ROAS wichtig?
Der ROAS zeigt unmittelbar, wie wirtschaftlich eine Werbemassnahme arbeitet, und erlaubt einen Vergleich verschiedener Kampagnen. So lässt sich das Budget gezielt in die Kanäle lenken, die den meisten Umsatz bringen. Er ist damit eine der wichtigsten Kennzahlen im Performance-Marketing.
Abgrenzung zum ROI
Der ROAS betrachtet ausschliesslich Umsatz und Werbekosten, während der Return on Investment den Gewinn ins Verhältnis zu allen Kosten setzt. Ein hoher ROAS bedeutet daher nicht zwangsläufig, dass eine Kampagne auch profitabel ist. Beide Kennzahlen ergänzen sich und sollten gemeinsam betrachtet werden.
Den ROAS richtig einordnen
Welcher ROAS ausreicht, hängt von der Marge und den Zielen ab, denn ein Geschäft mit hoher Marge verträgt einen niedrigeren Wert. Der ROAS sollte deshalb stets im Zusammenhang mit den Kosten des Produkts beurteilt werden. Erst dann zeigt sich, ob eine Kampagne wirklich lohnt. Ein scheinbar hoher ROAS kann bei geringer Marge trotzdem unrentabel sein.
Verwandte Begriffe: Return on Investment und Performance-Marketing.



