Negative Keywords
Negative Keywords sind Begriffe, für die eine bezahlte Anzeige bewusst nicht ausgespielt werden soll. Sie schliessen irrelevante Suchanfragen aus und sorgen dafür, dass das Budget auf passende Suchintentionen konzentriert wird. In der Suchmaschinenwerbung sind sie ein zentrales Steuerungsinstrument für die Effizienz einer Kampagne.
Wie funktionieren Negative Keywords?
Sie werden in der Kampagne hinterlegt, und enthält eine Suchanfrage einen dieser Begriffe, wird die Anzeige nicht ausgelöst. So lassen sich Einblendungen und Klicks für Suchanfragen vermeiden, die nicht zum Angebot passen und ohnehin nicht zu einer Conversion führen würden. Auf diese Weise wird Streuverlust direkt an der Quelle verringert.
Warum sind Negative Keywords wichtig?
Sie sparen Budget, erhöhen die Klickrate und die Relevanz und verbessern dadurch den Qualitätsfaktor. Die Anzeige erscheint nur noch bei wirklich interessierten Nutzern, was die Conversion-Rate hebt und die Kosten pro Ergebnis senkt. Ein höherer Qualitätsfaktor kann zudem den Klickpreis weiter reduzieren.
Beispiel
Ein Shop für hochwertige Uhren kann Begriffe wie gratis, günstig oder Reparatur als negative Keywords hinterlegen. So werden preisgetriebene Suchen und reine Serviceanfragen herausgefiltert, die kaum zu einem Kauf führen. Das Budget fliesst dadurch gezielt in Suchanfragen mit klarer Kaufabsicht.
Negative Keywords laufend pflegen
Aus dem Suchbegriffbericht lässt sich ablesen, welche Anfragen die Anzeigen tatsächlich ausgelöst haben. Ungeeignete Begriffe werden daraufhin fortlaufend ergänzt. Diese kontinuierliche Pflege schärft die Ausrichtung der Kampagne und steigert ihre Effizienz über die Zeit. Sinnvoll ist es zudem, negative Keywords auf der passenden Ebene zu hinterlegen, also kampagnen- oder anzeigengruppenweit, damit sie nur dort greifen, wo es gewollt ist.
Verwandte Begriffe: PPC und Paid Search.

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