Lisa-Marie Unger • 22. Mai 2024

GoogleOther-Image und GoogleOther-Video: Meldung von 2024

Google stellte 2024 GoogleOther-Image und GoogleOther-Video als Varianten von GoogleOther vor. Diese Varianten sind nicht Googlebot-Image oder Googlebot-Video. Die Varianten rufen öffentlich erreichbare Bild- und Video-URLs ab; die aktuelle Google-Dokumentation ordnet ihnen keine spezifische Suchprodukt- oder Indexierungswirkung zu.

GoogleOther-Image

Die aktuelle Google-Crawlerliste führt GoogleOther-Image für öffentlich zugängliche Bild-URLs. Der HTTP-User-Agent lautet GoogleOther-Image/1.0; robots.txt kann den spezifischen Token GoogleOther-Image oder den allgemeineren GoogleOther verwenden.

GoogleOther-Video

GoogleOther-Video ist laut Google-Crawlerliste für öffentlich zugängliche Video-URLs optimiert. Der HTTP-User-Agent lautet GoogleOther-Video/1.0; in robots.txt greifen der spezifische Token und der allgemeinere GoogleOther.

Warum diese Varianten wichtig sind

Google beschreibt GoogleOther als generischen Crawler, der für verschiedene Produktteams öffentliche Inhalte abrufen kann. Die Bild- und Video-Varianten haben laut aktueller Dokumentation keine ausdrücklich zugeordnete Wirkung auf ein bestimmtes Produkt. Aus ihrem Abruf folgt keine automatische Indexierung in Google Search.


Mehr über Google-Crawler

Google listet mehrere Kategorien von Crawlern und Fetchern. Du solltest sie anhand ihrer Aufgabe trennen:

Gewöhnliche Crawler

Googlebot und GoogleOther gehören in diese Kategorie, haben aber unterschiedliche Produktaufgaben. Automatische Abrufe dieser Gruppe beachten robots.txt.

Gesonderte Crawler

etwa AdsBot für spezielle Produkte; die robots.txt-Wirkung hängt vom jeweiligen Programm ab.

Vom Nutzer ausgelöste Fetcher

etwa Google Site Verifier; weil ein Nutzer den Abruf auslöst, ignorieren diese Fetcher robots.txt. Ein Search-Console-URL-Test verwendet dagegen Google-InspectionTool aus der Gruppe der gewöhnlichen Crawler.

Anfragen aus Logfiles verifizieren

Die Google-Anleitung zur Verifikation nennt zwei belastbare Wege: Reverse-DNS des anfragenden IP prüfen und den Hostnamen wieder vorwärts auf dieselbe IP auflösen, oder die IP mit den veröffentlichten CIDR-Bereichen der passenden Crawler-Kategorie vergleichen. Google dokumentiert die IP-Liste der gewöhnlichen Crawler als common-crawlers.json. Die Kategorien für gesonderte und nutzerausgelöste Anfragen haben eigene IP-Dateien.


Was ein Name im Log beweist

Wenn du einen GoogleOther-User-Agent in Logs siehst, belegt dieser Name allein noch keine echte Google-Anfrage. Prüfe IP und DNS nach Googles Methode. Selbst ein verifizierter GoogleOther-Abruf ist kein Beleg, dass Googlebot die Seite für Search gecrawlt oder indexiert hat.

Stand Oktober 2026

Googles aktuelle Liste führt GoogleOther-Image und GoogleOther-Video weiterhin als gewöhnliche GoogleOther-Varianten ohne spezifische Produktwirkung. Der getrennte Googlebot bleibt für die Suche relevant; seine Regeln und die GoogleOther-Tokens werden nicht als dieselbe Einstellung behandelt.

Über die Autorin

Eine Frau mit lockigem Haar trägt ein weißes Hemd und lächelt.

Lisa-Marie Unger

Lisa-Marie hat 2018 Publizistik und Kommunikationswissenschaften abgeschlossen und arbeitet bei netpulse AG als Projektleiterin für Google Ads. Sie informiert über SEO (Suchmaschinenoptimierung) und führt Schulungen durch.


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