Lisa-Marie Unger • Aktualisiert am 14. Oktober 2026
Google Business Profile: Dashboard-Wechsel und heutiger Weg
Als Google die Verwaltung von Unternehmensprofilen umstellte, fiel vielen Betreibern vor allem das frühere eigenständige Dashboard auf. Diese Meldung erschien im Dezember 2022 und beschreibt den damaligen Übergang zur «New Merchant Experience». Heute erklärt Google, wie du dein berechtigtes Unternehmensprofil in der Google Suche oder in Google Maps aufrufst und bearbeitest.
Hier findest du den Unterschied zwischen dem historischen Dashboard-Wechsel und dem heutigen Betreiberweg. Wenn du noch kein Profil verwaltest, beginne mit Google Business Profile erstellen und pflegen. Eine Agenturleistung ist keine Voraussetzung für Googles kostenlose Profilverwaltung.
Was sich damals änderte
Damals: Dashboard
Heute: Suche oder Maps
Angaben prüfen
Damals: Dashboard
Heute: Suche oder Maps
Angaben prüfen
Mit der New Merchant Experience rückten Verwaltungsaktionen näher an die Google Suche und Maps. Betreiber fanden ihr Profil an einer anderen Stelle, und einzelne Funktionen erhielten neue Bezeichnungen. Das war eine Produktumstellung im Jahr 2022, kein unveränderlicher Menüpfad für jedes heutige Gerät.
Damals fehlten manchen Betreibern gewohnte Messwerte; auch Rollenbezeichnungen und Icons wirkten anders. Für eine aktuelle Entscheidung über Name, Öffnungszeiten oder Zugriffsrechte zählen Googles heutige Hilfe und der Status des konkreten Profils.
Profil heute in Suche oder Maps aufrufen
Arbeite mit dem Google-Konto, das berechtigt mit dem Unternehmen verknüpft ist. Google beschreibt zwei Wege: In der Suche nach dem Unternehmen suchen oder in Maps das eigene Profil aufrufen. Die verfügbaren Schaltflächen und Felder können sich nach Gerät, Kategorie und Berechtigung unterscheiden. Vergewissere dich vor einer Änderung, welches Unternehmen und welchen echten Standort du ausgewählt hast.
Siehst du den Eintrag öffentlich, aber keine Bearbeitungsfunktion, kläre zuerst Inhaberschaft oder Administratorrolle. Ein neuer Eintrag für dasselbe Unternehmen ist kein Ersatz für den richtigen Zugang. Der Profil-Guide erklärt Anlegen, Beanspruchen und Bestätigen in der richtigen Reihenfolge.
Angaben ändern und öffentliche Wirkung prüfen
Öffnungszeiten und besondere Zeiten, Kontaktdaten, Beschreibung, Kategorie, Bilder, Leistungen oder Website-Link gehören je nach Profil zu den bearbeitbaren Angaben. Trage nur ein, was zum tatsächlichen Betrieb gehört. Bei einem mobilen Dienst ist das bediente Gebiet anders zu behandeln als die öffentliche Besucheradresse eines Ladens. Google nennt die aktuellen Felder und prüft manche Änderungen, bevor sie sichtbar werden.
Nach dem Speichern gibt es zwei Prüfstellen: den Stand im bearbeitbaren Profil und die öffentlich sichtbare Ausgabe in Suche oder Maps. Ein gespeichert wirkendes Feld belegt noch nicht, dass Kundschaft dieselbe Information bereits sieht. Wenn Google eine erneute Bestätigung oder Richtlinienprüfung anzeigt, folge der konkreten Meldung im berechtigten Konto.
Zugriff und Zuständigkeit
Die Verantwortung für das Profil bleibt beim berechtigten Unternehmen. Weitere Personen arbeiten mit eigenen Rollen, nicht mit einem gemeinsam herumgereichten Passwort. Google unterscheidet Inhaber und Administratoren; welche Person welche Änderungen vornehmen darf, ist im aktuellen Profil zu prüfen. Nach einem Personalwechsel gehören nicht mehr benötigte Rechte kontrolliert entfernt.
Eine Agentur kann nach Autorisierung mitarbeiten, aber die Kontoinhaberschaft ist keine Serviceleistung, die still auf einen Dienstleister übergeht. Bei mehr als einem echten Standort sind Eintrag und Zuständigkeit jeweils separat zu prüfen. Dieser Ablauf ist eine Zugangsfrage und keine Rangmassnahme.
Leistungsdaten von Menüansichten trennen
Ein Dashboard-Wechsel sagt nichts darüber aus, ob dein Geschäft mehr Anfragen erhält. Googles Profil-Leistungsansicht kann je nach Profil Aufrufe sowie Klicks auf Website, Anruf oder Wegbeschreibung zeigen. Nicht alle Werte sind überall verfügbar und ein Klick ist kein abgeschlossenes Geschäft. Betrachte Zeitraum, Quelle und Standort, bevor du eine Veränderung bewertest.
Die Google Search Console misst dagegen die eigene Website in der Suche, nicht sämtliche Aktionen im Unternehmensprofil. Schreibe deshalb einen Profilklick und eine Website-Impression nicht ohne Herkunft als einen einzigen Erfolg fort. Für die fachliche Local-SEO-Einordnung hilft Local SEO.
Häufige Fragen
Muss ich das alte Dashboard noch nutzen?
Richte dich nach der heutigen Google-Hilfe und der für dein Profil angebotenen Suche- oder Maps-Verwaltung. Dort findest du die aktuell für deinen Betrieb verfügbaren Felder.
Wo finde ich die aktuellen Öffnungszeiten?
Öffne das berechtigte Unternehmensprofil in Suche oder Maps, wähle die Bearbeitung der Unternehmensinformationen und kontrolliere anschliessend die öffentliche Ausgabe. Google kann Änderungen prüfen.
Bedeutet ein anderer Menüname, dass mein Profil gesperrt ist?
Nein. Eine andere Oberfläche oder Schaltfläche ist für sich kein Sperrungsbeleg. Prüfe den echten Profilstatus und eine konkrete Google-Mitteilung. Bei einer bestätigten Sperre gilt der separate Einspruchsweg.
Sind frühere Foto- oder Such-Insights weiter verfügbar?
Prüfe die Messwerte, die Google heute in der Profil-Leistungsansicht für deinen Betrieb anbietet, und halte deren Zeitraum und Herkunft fest.
Weiterlesen
- Google: Unternehmensprofil bearbeiten: heutige Oberfläche und Felder.
- Google Business Profile erstellen und pflegen: Inhaberschaft, Bestätigung und Profilangaben.
- Profilstärke im Google Business Profile einordnen: zeitlich getrennte UI-Funktion.
Über die Autorin

Lisa-Marie Unger
Lisa-Marie hat 2018 Publizistik und Kommunikationswissenschaften abgeschlossen und arbeitet bei netpulse AG als Projektleiterin für Google Ads. Sie informiert über SEO (Suchmaschinenoptimierung) und führt Schulungen durch.


