Usability

Usability, also Benutzerfreundlichkeit, beschreibt, wie einfach und intuitiv eine Webseite, App oder ein Produkt zu bedienen ist. Gute Usability bedeutet, dass Nutzer ohne grosse Mühe finden, wonach sie suchen, und ihre Aufgaben schnell erledigen können. Sie ist ein zentraler Faktor für eine positive Nutzererfahrung. Sie betrifft alle Berührungspunkte, an denen Nutzer eine Aufgabe erledigen.

Warum ist Usability wichtig?

Hohe Benutzerfreundlichkeit führt zu einer positiven User Experience, senkt die Absprungrate und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer wiederkehren. Eine schwer bedienbare Seite frustriert dagegen und vertreibt Besucher. Usability wirkt sich damit direkt auf den Erfolg einer Seite aus. Schon kleine Hürden können viele Nutzer zum Abbruch bewegen.

Was macht gute Usability aus?

Gute Usability zeigt sich in einer klaren Struktur, einer verständlichen Navigation und einer schnellen, fehlerarmen Bedienung. Nutzer sollten ihr Ziel ohne Umwege erreichen können. Vertraute Muster und eine logische Anordnung erleichtern die Orientierung. Nutzer müssen so nicht erst lernen, wie eine Seite funktioniert.

Abgrenzung zur UX

Usability ist ein wichtiger Teil der UX, betrifft aber vor allem die einfache Bedienbarkeit. Die UX umfasst darüber hinaus die gesamte Erfahrung und das Gefühl bei der Nutzung. Eine gute Usability ist damit Voraussetzung, aber nicht das Ganze. Eine gute UX ist ohne gute Usability kaum denkbar.

Usability verbessern

Schwachstellen lassen sich vor allem durch das Beobachten echter Nutzer erkennen, etwa in Usability-Tests. Auf dieser Basis werden Hürden gezielt beseitigt. Eine laufende Überprüfung hält die Bedienung auch bei Änderungen einfach. Schon kleine Verbesserungen können die Bedienung spürbar erleichtern.

 

Verwandte Begriffe: UX und Usability Test.

Drei Personen stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera.

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