Jitter
Jitter beschreibt in der Netzwerktechnik die Schwankungen in der Übertragungszeit von Datenpaketen über ein Netzwerk. Solche Schwankungen können zu Verzögerungen oder Unterbrechungen führen, besonders bei Echtzeitanwendungen wie Video- oder Sprachübertragung. Jitter entsteht oft durch eine hohe Auslastung des Netzwerks. So wirkt er sich auf die Qualität der Übertragung aus. Vor allem Echtzeitdienste reagieren empfindlich darauf. Bei Video und Sprache fällt er besonders auf. Dort wirkt sich jede Verzögerung sofort aus.
Wie entsteht Jitter?
Jitter entsteht, wenn Datenpakete unterschiedlich lange für den Weg durch das Netzwerk brauchen. Ursachen sind etwa eine hohe Auslastung oder wechselnde Wege der Pakete. So treffen die Pakete in unregelmässigen Abständen ein. Das stört vor allem zeitkritische Anwendungen. Eine gleichmässige Übertragung ist dort wichtig. Schon kleine Schwankungen stören das Erlebnis. Eine stabile Verbindung beugt dem vor.
Wie wirkt sich Jitter aus?
Jitter macht sich vor allem bei Echtzeitanwendungen bemerkbar, etwa durch Aussetzer bei Video oder Sprache. Die Übertragung wirkt dann unruhig. Bei einfachen Aufgaben fällt er dagegen kaum auf. Dort spielt die genaue Ankunftszeit kaum eine Rolle.
Wie lässt sich Jitter verringern?
Hilfreich sind eine stabile Verbindung, eine ausreichende Bandbreite und eine geringe Auslastung. Auch eine bevorzugte Behandlung wichtiger Daten kann helfen. So wird die Übertragung gleichmässiger. Aussetzer treten dadurch seltener auf.
Warum ist Jitter wichtig?
Ein hoher Jitter beeinträchtigt vor allem Anwendungen, die auf eine gleichmässige Übertragung angewiesen sind. Ein niedriger Jitter sorgt dagegen für eine flüssige Verbindung. So ist er ein Mass für die Qualität einer Verbindung. Neben der Geschwindigkeit zählt auch die Gleichmässigkeit.
Verwandte Begriffe: Hosting und Ladezeitoptimierung.



