Behavioral Targeting

Beim Behavioral Targeting werden Anzeigen und Inhalte auf Basis des früheren Verhaltens der Nutzer im Internet gezielt ausgespielt. Dafür werden Daten wie besuchte Webseiten, Suchanfragen oder getätigte Käufe ausgewertet. Ziel ist es, relevante und personalisierte Werbung zu zeigen und so die Wahrscheinlichkeit einer Conversion zu erhöhen. Die Ansprache richtet sich dabei nach dem tatsächlichen Verhalten. So wird Werbung als passender empfunden. Die Streuung sinkt, während die Relevanz steigt.

Wie funktioniert Behavioral Targeting?

Das Verhalten der Nutzer wird erfasst und zu Profilen zusammengeführt. Auf dieser Basis werden Anzeigen ausgewählt, die zu den erkannten Interessen passen. So erhält jeder Nutzer möglichst relevante Werbung. Die Anzeigen passen dadurch besser zu den Interessen.

Welche Daten werden genutzt?

Genutzt werden unter anderem besuchte Seiten, Suchanfragen, Klicks und Käufe. Aus diesen Signalen lassen sich Interessen ableiten. Je mehr passende Daten vorliegen, desto genauer wird die Ausspielung. Aus vielen Signalen entsteht ein klareres Bild. Je besser das Bild, desto treffender die Ansprache.

Welche Vorteile bietet Behavioral Targeting?

Durch die Ausrichtung am Verhalten wird Werbung relevanter und wirkt weniger störend. Das kann die Klick- und Conversion-Rate erhöhen. Gleichzeitig sinken Streuverluste. Werbung erreicht so vor allem interessierte Nutzer.

Was ist beim Datenschutz zu beachten?

Da Behavioral Targeting auf Nutzerdaten beruht, sind die Vorgaben zum Datenschutz besonders wichtig. Nutzer sollten transparent informiert werden und zustimmen können. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten schafft Vertrauen. Transparenz ist dabei genauso wichtig wie Relevanz. Nur mit klarer Information bleibt das Vertrauen erhalten. Verantwortungsvolles Targeting nützt beiden Seiten. Nutzer sehen Relevantes, Unternehmen erzielen bessere Ergebnisse.

 

Verwandte Begriffe: Audience-Targeting und Targeting.

Drei Personen stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera.

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