Search & Discover - So beeinflusst du dein Bild
Hast du dich jemals gefragt, warum Google manchmal ein unpassendes Bild als Vorschau für deine Seite wählt und wie du das ändern kannst? Google hat nun seine offiziellen Dokumentationen zu Image SEO und Google Discover aktualisiert und gibt erstmals klare Hinweise.
Zwei Quellen, eine Entscheidung
Google nutzt für die Auswahl von Vorschaubildern, sowohl in den klassischen Suchergebnissen als auch in Google Discover, zwei zentrale Quellen: das schema.org-Markup und den og:image-Meta-Tag. Die Auswahl selbst erfolgt automatisch und berücksichtigt verschiedene Faktoren auf der jeweiligen Seite. Doch du kannst Google mit gezielten technischen Massnahmen in die richtige Richtung lenken.
Konkret stehen dir dabei drei Wege offen: Erstens kannst du über die schema.org-Eigenschaft primaryImageOfPage ein bevorzugtes Bild angeben. Zweitens lässt sich ein Bild über die Eigenschaften mainEntity oder mainEntityOfPage mit der Hauptentität der Seite verknüpfen. Drittens und das ist die wohl bekannteste Methode – kannst du den og:image-Meta-Tag setzen, der ursprünglich für soziale Netzwerke entwickelt wurde und nun auch von Google aktiv genutzt wird.
Was macht ein gutes Vorschaubild aus?
Nicht jedes Bild eignet sich als Thumbnail. Google empfiehlt, ein Bild zu wählen, das den Inhalt der Seite klar und treffend repräsentiert. Allgemeine Bilder wie das Website-Logo oder Grafiken mit eingebettetem Text solltest du in diesem Zusammenhang vermeiden sie werden von Google ausdrücklich nicht empfohlen.
Auch extreme Seitenverhältnisse, also sehr schmale oder sehr breite Bilder, können dazu führen, dass Google ein anderes Bild bevorzugt. Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung, desto besser.
Besonderheiten für Google Discover
Für Google Discover gelten zusätzliche Anforderungen, die du kennen solltest. Bilder sollten mindestens 1.200 Pixel breit sein, eine hohe Auflösung von mindestens 300 KB aufweisen und idealerweise im 16:9-Format vorliegen. Ausserdem muss die Einstellung max-image-preview:large im Robots-Meta-Tag aktiv sein, andernfalls zeigt Google möglicherweise gar kein grosses Vorschaubild an.
Wichtig ist auch der Hinweis zur Beschneidung: Google versucht, Bilder automatisch zuzuschneiden. Wenn du das selbst übernehmen möchtest, achte darauf, dass die relevanten Bildinhalte auch nach dem Zuschnitt im 16:9-Format noch gut sichtbar sind. Wer ein hochformatiges Bild in ein Querformat umwandelt, riskiert sonst, dass wichtige Bildinhalte verloren gehen.
Warum das für dich relevant ist
Vorschaubilder haben einen direkten Einfluss auf die Klickrate – sowohl in der Google-Suche als auch in Discover. Ein ansprechendes, relevantes Bild kann den Unterschied machen, ob jemand auf dein Ergebnis klickt oder weiterscrollt. Mit den nun klarer dokumentierten Möglichkeiten hast du konkrete Hebel in der Hand, um die Bildauswahl durch Google zu beeinflussen.
Die Empfehlung lautet daher: Überprüfe deine bestehenden Seiten daraufhin, ob og:image korrekt gesetzt ist und ob du relevante schema.org-Eigenschaften nutzt. Gerade bei wichtigen Landingpages oder Blogartikeln, die Traffic aus Discover generieren sollen, lohnt sich dieser technische Aufwand.
Fazit
Google hat mit diesem Update mehr Transparenz darüber geschaffen, wie Vorschaubilder ausgewählt werden. Nutze schema.org-Markup und den og:image-Meta-Tag gezielt, wähle hochwertige und relevante Bilder und beachte die spezifischen Anforderungen für Google Discover. So stellst du sicher, dass deine Inhalte mit dem richtigen Bild präsentiert werden.
Quelle: Searchengineland.com
Über die Autorin

Lisa-Marie Unger
Lisa-Marie hat 2018 Publizistik und Kommunikationswissenschaften abgeschlossen und arbeitet bei netpulse AG als Projektleiterin für Google Ads. Sie informiert über SEO (Suchmaschinenoptimierung) und führt Schulungen durch.



