Black Hat Seo: kurzfristig erfolgreich – langfristig tödlich

Ein Suchmaschinen-Optimierer, der mit unzulässigen Methoden arbeitet (Spamdexing oder Suchmaschinen-Spam) wirdals Black Hat Seo bezeichnet, da man sich vorstellt, dass er einen schwarzen Hut aufhat, während seine mit zulässigen Methoden arbeitenden Kollegen White Hat Seo-Methoden verwenden. Blackhat-Methoden zielen darauf ab, die Ergebnis-Listen von Suchmaschinen zu manipulieren, um für Webseiten Relevanz und Bedeutung zu erlangen, die diese nach Ansicht der Regeln der Suchmaschinen nicht verdienen.

Die Methoden der Spammer sind vielfältig und die Programmierer bei Suchmaschinen sind täglich bestrebt , neue Methoden zu finden, um Spamdexing zu erkennen. Früher oder später sind sie erfolgreich und dann werden die betroffenen Seiten stark abgestraft oder komplett aus dem Index entfernt.

Eine Methode, die besonders Ärgernis bereiten kann, ist Cloaking. Hier wird gezielt für den Spider der Suchmaschine eine andere Seite angezeigt, als für den menschlichen Besucher. Diese Seite für die Suchmaschine enthält dann vorgeblich die Inhalte, für die man Ranken will. Die Besucher sehen aber ganz andere Inhalte. Dieses Verfahren verärgert die Besucher und eine Suchmaschine kann es sich nicht leisten, solche Ergebnisse im Index zu belassen.

Ähnlich kritisch werden versteckter Text oder versteckte Links eingeschätzt.  Mit Formatierungsmethoden oder mit CSS-Strategien ist es möglich, Texte auf den Webseiten unterzubringen, die zwar vom Suchmaschinen-Robot aber nicht vom menschlichen Besucher wahrgenommen werden können. Diese Texte enthalten dann Keywords und Inhalte, für die man hoch im Rang kommen will. Der sichtbare Text ist demgegenüber unbedeutend und soll den Besucher zu einer völlig anderen Entscheidung bringen, als er beim Finden der Seite im Suchindex sich vorgestellt hat. Auch dieses Ergebnis würde die Besucher verärgern und wäre für die Reputation der Suchmaschine abträglich.

Ebenso abträglich ist die Blackhat-Methode, Link-Farmen zu verwenden. Hier werden einfach Webseiten angelegt, nur mit dem Ziel, auf andere Webseiten zu linken. Denn Links sind das entscheidenden Kriterium beim Ranking. Link-Spam wird von den Suchmaschinen ungern gesehen. Hierzu zählen auch bezahlte Links von Webseiten mit besonders hohem Page Rank. Hier drohen beiden Seiten harte Abstrafungen im Ranking.

Die beliebteste Spam-Methode ist aber das Keyword-Stuffing: die übermässige Verwendung von Keywords im Inhalt der Seite.

Da Suchmaschinen im Regelfall länger brauchen, um die Blackhat-Methoden festzustellen, haben diese Methoden kurzfristig viel Erfolg. Die entsprechend manipulierten Webseiten steigen im Rang stark an. Doch irgendwann fallen die Tricks auf und die Seiten verschwinden über Nacht aus dem Ranking oder landen ganz weit hinten.

Deshalb sollte man als Website-Betreiber nur Whitehat-Seo-Methoden verwenden.